Leicht gezittert ist auch geradeaus (Dirk-Peter Zach)
John Beck stellt eines Tages fest, dass er es leid ist, immer nur mit "Geht so"
zu antworten,
wenn er nach seinem Befinden gefragt wird, und er beschließt, sich und sein
Leben von
Grund auf zu ändern. Seine Entschlusskraft ebnet ihm dabei den Weg.
Dirk-Peter
Zach
verarbeitet in seinem ersten Roman die Erfahrungen, die er sonst in seinen
Seminaren
weitergibt – eine gute Alternative für alle, die lieber Geschichten von Menschen
lesen anstatt
trockene Ratgeber zu studieren!
Die Idee zu diesem Buch kam Dirk-Peter Zach während der Seminare, die er für
Führungskräfte veranstaltet – und das ist dem Buch auch ganz deutlich
anzumerken.
Seine Hauptfigur John Beck schlägt sich mit einer ganzen Reihe von klugen
Erkenntnissen
und aufmunternden Sprüchen durch das Jahr, in dem er sein Leben verändert.
Das das hat zur Folge, dass jeder Leser bei der Lektüre etwas für sich mitnehmen
kann.
Die Botschaft ist klar: Wenn man etwas anderes will, als das, was man hat, dann
muss man
etwas anderes tun.
Die Geschichte der Schönheit (Umberto Eco)
Der weltbekannte Philosoph und Schriftsteller Umberto Eco entführt Sie auf eine
Zeitreise
durch die Welt des Schönen von der Antike bis ins 21. Jahrhundert! Opulente
Bilder, äußerst
aussagekräftige Texte, ergänzt um zahlreiche Zitate von Künstlern aller Epochen
– das sind
die Ingredienzien dieses geradezu umwerfenden Bandes. Werden Sie Experte für die
schönen Dinge unserer Welt!
Es gibt keine feste Vorstellung von Schönheit, sie wandelt sich im Laufe der
Zeiten.
Schönheitsideale können in unregelmäßigen Abständen wiederkehren.
Nie gab es mehr verschiedene Schönheitsideale zur gleichen Zeit als heute!
Der Sinn für Schönheit hat nichts mit dem Wunsch, etwas besitzen zu wollen, zu
tun – im
Gegenteil: zum Sinn für das Schöne gehört die nötige Distanz!
Die heutige Faszination des Hässlichen und Abstoßenden, die sich etwa in der
neue Wellen
der Horrorfilme zeigt, ist keineswegs neu. Schon immer hatte das Hässliche auch
eine
schöne, faszinierende Seite.
Elizabeth Taylor (Adrian Prechtel)
Elizabeth Taylor ist eine der schillerndsten Personen der Gegenwartskultur.
Adrian Prechtel
beleuchtet ihr Leben und Karriere – ohne Voyeurismus und ohne Dramatisierung.
Prechtel
beschreibt Taylors Filmkarriere weniger ehrfurchtsvoll wie der Titel
"Starlegenden" vermuten
lässt, sondern mit viel Wärme und nach sauberer Recherche. Ein schönes Buch über
eine
faszinierende Frau.
Elizabeth Rosemond Taylor wurde am 27. Februar 1932 als zweites Kind des
amerikanischen
Kunsthändlers Francis und der Schauspielerin Sara Taylor in London geboren.
Von der ehrgeizigen Mutter wird sie früh dazu gedrängt, Schauspielerin zu werden
und erhält
bereits als Kleinkind Ballettunterricht.
Die Familie zog 1939 nach Hollywood um, wo Elizabeth im zarten Alter von 11
Jahren ihre
erste Filmrolle in "There´s One Borne Every Minute" spielt.
Es folgen weitere Kinofilme, immer unter den überbehüteten Fittichen der
dominanten
Mutter.
Zu ihren größten Rollen gehören ihre Darstellung der "Cleopatra" (1961), ihre
Mitwirkung in
dem James Dean Klassiker "Giganten" (1955) und das Ehedrama "Wer hat Angst vor
Virginia
Woolf" zusammen mit Richard Burton (1965).
Herr Lehmann (Sven Regener)
Weil Frank Lehmann kurz vor seinem 30. Geburtstag steht, nennen seine Freunde
ihn nur
noch "Herr Lehmann". Er fühlt sich sehr wohl in seinem Leben hinter dem Leben
einer
Berliner Kneipe. Plötzlich aber bemerkt Herr Lehmann um sich herum eine Menge
von
Veränderungen, die sein bequemes Leben ordentlich aus der Bahn werfen… Bereits
jetzt ein
Klassiker der neuen deutschen Literatur!
Frank Lehmann ist fast 30, lebt in Berlin und verdient sein Geld als Barkeeper.
Er ist rundum zufrieden, bis plötzlich eine Welle von Ereignissen über ihn
hereinbricht, die er
interessiert zur Kenntnis nimmt, statt sich endlich aufzuraffen und zu handeln.
Die Geschichte von Frank Lehmann wurde von Sven Regener als Trilogie angelegt,
"Herr
Lehmann" bildet den Abschluss. Der erste Teil "Neue Vahr Süd" zeigt Frank
Lehmann als 20-Jährigen während seiner Wehrdienstzeit in Bremen und wurde 2004 veröffentlicht.
Der noch
nicht erschienene mittlere Teil soll von den ersten Jahren in Berlin erzählen.
"Herr Lehmann" porträtiert das 'alte' Westberlin vor dem Fall der Mauer und
wurde dafür
von namhaften Kritikern wie Marcel Reich-Ranicki und Hellmuth Karasek in den
höchsten
Tönen gelobt.
Sven Regener übernahm auch die Umarbeitung des Romans zum Drehbuch für den Film
"Herr Lehmann", bei dem Leander Haussmann Regie führte und Christian Ulmen die
Titelrolle spielte.
Die verlorene Ehre der Katharina Blum (Heinrich Böll)
Heinrich Bölls Erzählung von der jungen, unbescholtenen Katharina Blum, die in
das
Räderwerk von Medien und Staatsmacht gerät, lässt den Leser eintauchen in das
Deutschland der 1970er Jahre, ein Land, das vom Terrorismus innerlich zerrissen
wird. In
den Zeiten des globalen Terrorismus hat dieses Buch keineswegs an Gültigkeit
verloren,
sondern an Brisanz gewonnen! Lassen Sie sich von dem Literaturnobelpreis-Träger
Böll die
Augen für die Mechanismen der Macht öffnen!
Katharina Blum, eine stolze, schöne junge Frau gerät in das Räderwerk von
Massenmedien
und Staatsmacht – ein Buch von immenser Wirkung und anhaltender Brisanz!
Diese Erzählung ist Heinrich Bölls wohl berühmtestes Buch, das bei seiner
Veröffentlichung
ein ziemlich großes Medienecho auslöste.
So ließ zum Beispiel der Springer-Verlag, der die BILD-Zeitung herausgibt, keine
Bestseller-Listen mehr veröffentlichen, solange "Katharina Blum" diese anführte.
Offensichtlich war
dem Verlag die Stoßrichtung von Bölls Medienkritik klar.
Heinrich Böll war ein Schriftsteller, der die Realität durch die Literatur
beeinflussen wollte –
"Kunst um der Kunst willen" war seine Sache nicht.
Heute, zur Zeit des globalen Terrorismus, ist diese Thematik aktueller denn je!
Seien Sie
wachsam, achten Sie auf Ihre Rechte als Bürger, als Individuum, sie könnten
schneller
verloren gehen, als sie es sich vorstellen können! Das ist die zentrale
Botschaft von Bölls
"Katharina Blum".
Die Angsttrompeter (Heinz Hug)
Heinz Hug rechnet in seinem Buch "Die Angsttrompeter" mit allen Anhängern der
Umweltschutzideologie ab. Polemisch, politisch inkorrekt und wissenschaftlich
fundiert. Mit
vielen Verweisen auf den Einfluss der Ökobewegung auf gesellschaftliche und
politische
Entwicklungen.
Im gesellschaftlichen Diskurs um Umweltschutz, Ökologie und Verbraucherschutz
herrscht
großes Nichtwissen und lanciertes Halbwissen.
Die Grünen, die 68-er Bewegung und die Umweltschutzorganisationen sind zunächst
einmal
Angstmacher.
Denn viele der Gefahren aus der Umwelt, wie zum Beispiel das Pflanzengift DDT,
sind gar
keine Gifte.
Den "Ökofaschisten", wie der Autor sie nennt, geht es nur um Macht und Einfluss
bzw. um
die Ablenkung der Bevölkerung von den wahren Problemen wie Arbeitsmarkt und
Überalterung.
Die Ökologie wird vor allem von den linken Parteien zum Wählerfang missbraucht
und seit
damit Wahlerfolge zu erzielen sind, springen auch die Parteien rechts der Mitte
mit auf den
Ökozug mit auf.
Zorn und Zeit (Peter Sloterdijk)
Alles, was Sie bisher über Zorn zu wissen glaubten, ist falsch! – schreibt
zumindest Peter
Sloterdijk in seinem neusten Buch "Zorn und Zeit", in dem er ausführt, warum der
Zorn die
Triebkraft der Geschichte und die Psychoanalyse im Unrecht ist!
Der Zorn wird zu Unrecht als negativer Affekt wahrgenommen.
Unter Zorn ist ein energetisches Gefühl zu verstehen, das einem Adressaten etwas
zurückgeben will, nachdem einem selbst Leid zugefügt wurde.
Die Psychoanalyse ist mit ihrem einseitigen, nur auf den Eros bezogenen
Erklärungsmodell
gescheitert und sollte sich daher auf die neue philosophisch-psychologische
Grundansicht
von Eros und Thymós besinnen.
Der Thymós ist nach der antiken Säftelehre das Organ, das für die zornige
Aufwallung
verantwortlich ist.
Allegorisch gesehen sind Parteien, Revolutionen und aktivistische Gruppierungen
Bankformen des Zorns, da sie entstehen, indem sie den Zorn einer Gruppe sammeln,
konservieren und vermehren.
Das korrupte Imperium (Kerstin Holm)
Russland ist korrupt – und das schon seit jeher. Erfahren Sie in diesem Buch,
warum das
Land zwischen Europa und Asien ohne den Schwarzmarkt nicht lebens- und
konkurrenzfähig
ist und wieso mittlerweile alle Russen das akzeptiert haben. Korruption ist eine
ganz
individuell russische Lebensform!
Korruption hat in Russland eine lange Tradition – die orthodoxe Kirche sorgte
durch ihre
Jenseitsorientierung bereits im 16. Jahrhundert dafür, dass die Christen ihren
Besitz vor Gott
"versteckten".
Im Zarismus wurde Privatbesitz gern an der oft viel zu hohen Steuer
vorbeigeführt, die
russischen Bauern bestachen lieber die Steuerrevisoren als dem Zaren Steuern
anzuvertrauen.
Auch im Kommunismus, in dem der Bestechlichkeit auf Grund der Ideologie
eigentlich die
Basis fehlen sollte, bedienten sich viele Russen ungeniert beim Volkseigentum –
meist ging
es aber nur um das blanke Überleben.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat die freie Marktwirtschaft zu einer
wahren
Inflation der Bestechlichkeit geführt. Korruption gleicht die Härte des Systems
aus.
Korruption scheint die russische Variante des Kapitalismus zu sein. Gesetze sind
dazu da,
um sie zu brechen.
Migration und Integration (Rita Süssmuth)
Welchen Weg wird Deutschland in der Ausländer- und Migrationspolitik gehen? Mit
dieser
Frage beschäftigt sich Rita Süssmuth in ihrem Buch "Integration und Migration:
Testfall für
unsere Gesellschaft" und entwickelt ein politisches Modell, das die
stabilisierende und
entwicklungsfördernde Bedeutung der Migranten berücksichtigt.
Migranten leisten aktiv Entwicklungshilfe, indem sie ihre Familien in ihren
Heimatländern mit
Geld unterstützen.
In Deutschland leben etwa 6,7 Millionen Migranten.
Erst mit dem Zuwanderungsgesetz aus dem Jahr 2005 definierten Politiker
Deutschland als
Einwanderungsland.
Vorher hielt man Deutschland für ein Rotationsland, in dem sich Migranten nur
für kurze Zeit
aufhalten.
Zukünftige Integrationspolitik sollte sich an einem demokratischen Leitbild
orientieren.
Die 10 Gebote der Jobsicherung (Jürgen Hesse , Hans Christian Schrader)
Laut aktuellen Statistiken befürchten über die Hälfte aller Arbeitnehmer,
entlassen zu
werden. Doch diesem Fakt kann man aktiv vorbeugen. Lernen Sie mit diesem
Ratgeber, sich
in Ihrem Betrieb unbezahlbar zu machen.
Werden Sie bezüglich Ihrer Jobsicherheit selbst aktiv – nur das führt Sie
letztendlich zum
Erfolg.
Treffen Sie eindeutige Entscheidungen und beweisen Sie eine klare Zielplanung,
so wirken
Sie selbstbewusster.
Konzentrieren Sie sich bei Ihrer Arbeit auf das Wesentliche. Lassen Sie sich von
Dingen, die
erst einmal verschoben werden können, nicht zu sehr beeinflussen.
Wenn Sie das schaffen, sind Sie auf dem besten Weg, in Ihrer Arbeit erfolgreich
zu sein und
zu bleiben.
Schaffen Sie sich in Ihrem Unternehmen den Status „unentbehrlich", indem Sie
versuchen,
aktuelle Probleme gekonnt zu lösen.
Der Omega-Faulpelz (Jörg-Peter Schröder)
Stress, Zeitdruck, Rivalitäten, Mobbing – das ist der Alltag in vielen Büros.
Erfolg stellt sich
dabei selten ein. Klinken Sie sich aus und werden Sie ein erfolgreicher
Omega-Faulpelz –
indem Sie erst mal einen Gang zurückschalten. Weniger ist mehr!
Erfolg und Arbeit hängen nicht unbedingt zusammen, es gibt alternative Wege zum
Erfolg –
jenseits von Stress, Überarbeitung und Selbstaufgabe.
Auf dem Arbeitsmarkt geht es längst nicht mehr nur um harte Fakten, Soft Skills
wie
Intuition, Menschenkenntnis und Kreativität spielen eine immer größere Rolle.
Die neue Spezies des Omega-Faulpelzes hat die Zeichen der Zeit längst erkannt:
Er tut, was
ihm Spaß macht und ist dadurch so erfolgreich. Für ihn ist alles nur ein Spiel.
Der Omega-Faulpelz hält nichts von harter Arbeit oder Stress, durch
Authentizität, Spaß,
Leichtigkeit und ein ausgeprägtes Wir-Gefühl ist er ein enorm effektiver
Arbeitnehmer.
Vorbei ist die Zeit, in der gestresste Manager von Termin zu Termin jagten, dem
Burn-Out
entgegen, die Zukunft gehört den Faulpelzen!
Dauerhaft erfolgreich! (Stuart Truppner)
Erfolg zu haben und dauerhaft erfolgreich zu sein bedeutet vor allem, seinen
Erfolg selbst in
die Hand zu nehmen. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie sich selbst besser
kennen lernen,
wie Sie sich positiv verändern und wie Sie sich selbst am Besten vermarkten. Los
geht's –
worauf warten Sie noch?
Wer dauerhaft Erfolg haben will, muss sein Denken langfristig ändern und dazu
bereit sein,
sich fortwährend positiv zu verändern.
Erfolg bedeutet auch, immer einen Schritt voraus zu denken – statt immer nur
nachzudenken.
Wer den Willen zum Erfolg hat, ist bereit, jeden Tag etwas Neues zu lernen.
Wer erfolgreich sein will, muss seinen persönlichen, individuellen Erfolg beim
Schopf packen
und das Beste daraus machen. Erfolg lässt sich niemals generalisieren!
Erfolglosigkeit ist oft dadurch begründet, dass Menschen unflexibel sind und ihr
Leben für
festgelegt und vorbestimmt halten.
Welche Qualität steckt dahinter? (Sylvia Schaab)
Gütesiegel boomen. Für die Verbraucher stellt sich oft die Frage, welche der
vielen Siegel
vertrauenswürdig und seriös sind. Sylvia Schaabs Führer durch den
Gütesiegeldschungel
bietet hier für viele Konsumprodukte eine erste Orientierung.
Die inflationäre Verwendung von Gütesiegeln kam in den 1990-er Jahren auf, als
die
Verbraucher durch zahlreiche Lebensmittelskandale, wie zum Beispiel der um BSE,
extrem
verunsichert waren.
Bei den Qualitätssiegeln unterscheidet man zwischen Siegeln, die etwas über die
Qualität
eines Produktes aussagen und Kontrollzeichen, die als Nachweis für die
Einhaltung
gesetzlicher Normen gelten.
Manchmal dienen auch Markennamen als Qualitätssiegel.
Um Qualitätssiegel zu bewerten, müssen verschiedene Aspekte beachtet werden.
Zum einen sollte eine gewisse Unabhängigkeit zwischen Siegelgeber und
Siegelnehmer
bestehen, zum anderen sollte der Verbraucher wissen, was genau geprüft wird, wer
das
Siegel vergibt und wie die Einhaltung der Kriterien kontrolliert wird.
Nervenkitzel (Manfred Spitzer)
Wer nach fundierten Antworten auf ungewöhnliche Fragen sucht, wird hier fündig.
Wozu sind
Großmütter eigentlich gut? Wie funktioniert Musik? Hat George W. Bush ein
Gedächtnisproblem?
Der renommierte Hirnforscher Manfred Spitzer kombiniert
aktuelle
Forschungsergebnisse und alltägliche Beobachtungen zu spritzig geschriebenen
Geschichten
inklusive garantierter Aha-Effekte. Zum Schmökern, Schmunzeln und Weiterbilden.
Placebos helfen bei Schmerzen: Gehirnareale, die an der Schmerzverarbeitung
beteiligt sind,
unterliegen kognitiver Kontrolle und können von Wahrnehmung, Gedanken und
Gefühlen
beeinflusst werden.
Musik macht glücklich, sie aktiviert nämlich das gehirneigene Belohnungssystem.
Musikgenuss löst im Gehirn die gleichen biochemischen Prozesse aus wie gutes
Essen, Sex
oder Kokain.
Der emotionale Kontext beeinflusst Lern- und Gedächtnisleistungen, je nach
emotionalem
Umfeld werden Inhalte in unterschiedlichen Gehirnregionen gespeichert. Dabei
können wir
uns an Informationen, die in einem positiven Gefühlszusammenhang gespeichert
wurden,
am besten erinnern.
Großmütter sind nicht nur lieb, sie erhöhen auch die Überlebenschancen ihrer
Enkelkinder
signifikant und spielen daher auch aus evolutionsbiologischer Sicht eine
wichtige Rolle. Diese
Erkenntnis formuliert die so genannte "Großmutter-Hypothese".
Selbst als pädagogisch wertvoll ausgewiesene Fernsehsendungen, Computer- und
Videospiele fördern die intellektuelle Entwicklung von Kindern nicht – ganz im
Gegenteil. Die
"flache Realität" der Bildschirme schränkt den kindlichen Erfahrungshorizont
empfindlich ein.
Collection des verlorenen Wissens (Eva Goris)
Eva Goris hat eine wunderbare "Collection des verlorenen Wissens"
zusammengetragen. Ihr
Buch ist eine Fundgrube für traditionelle Rezepte, Haushaltstipps und einfache
Hautpflegetricks. Eine Reise in die Erinnerung einer anderen Generation, die
beweist, dass
dieses Wissen zeitlos ist.
Das Wissen und der Erfahrungsschatz der Großelterngeneration sind enorm, geraten
aber
leider nach und nach in Vergessenheit.
Denn: Nicht nur unser Lebensstandart ist im Vergleich zu früher gestiegen,
sondern es
haben sich auch die gesellschaftlichen Verhältnisse verändert. Beides bestimmt
unseren
Lebensalltag.
Das Wissen von Oma und Opa basiert auf tradierten Erfahrungen, die oftmals
einfache
Lösungen für Alltagsfragen bieten.
Anwendbar sind Hausmittel und Hausrezepte noch immer, also auch in Zeiten des
High
Tech, der Fertigprodukte und des riesigen Nahrungsangebots.
Durch Omas Alltagswissen lässt sich oft auch Geld sparen, denn viele teure
Produkte lassen
sich sehr leicht selbst herstellen.
Gottes Spuren (Andreas Englisch)
Wunder kommen durch das Eingreifen Gottes in das Geschehen auf der Welt
zustande.
Übernatürliche Reliquien, Wunderheilungen oder Marienerscheinungen spielen
deshalb eine
zentrale Rolle im katholischen Glauben – denn all diese Dinge beweisen, dass es
Gott
tatsächlich gibt. Das größte Wunder aber bleibt die Liebe Gottes. Man muss sich
nur darauf
einlassen!
Die Geschichte der Wunder ist so lange wie die der Menschheit, die Bibel gibt
beeindruckendes Zeugnis davon.
Gott greift aus Liebe zu den Menschen aktiv in unser Leben ein und wirkt Wunder
– direkt
oder vermittelt über Heilige.
Wunder sind Spuren Gottes, die uns seine Existenz deutlich vor Augen führen und
uns
angesichts seiner Macht erstaunen lassen.
Egal, ob es sich dabei um Wunderheilungen oder Marienerscheinungen handelt – das
Wunder bleibt dem Menschen bis zu einem gewissen Grad unverständlich.
Gott führt uns an die Grenzen des Verstandes und verlangt unseren Glauben. Nur
wer
glaubt, kann auch mit Wundern etwas anfangen.