Einstimmung auf ein Gedächtnistraining- effizienter lernen und lehren - Das merk ich mir: memoPower.de |
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2009-03
jetzt auch in DIN A6
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Zusatz-Service:
Gedächtnistrainer
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Haben Sie etwa ein schlechtes Gedächtnis?
Die allermeisten Menschen haben ein gutes Gedächtnis! Ein schlechtes Gedächtnis ist die Ausnahme!
Erst in hohem Alter lässt die Gedächtnisfähigkeit nach. Bei Demenz-Erkrankungen findet allerdings ein dramatischer Verfall der Gedächtnisfähigkeit statt.
Viele Menschen sind jedoch auch in den vorherigen Lebensphasen mit ihrem Gedächtnis unzufrieden. Sie beklagen sich darüber, dass sie sich vermeintlich schwierige Dinge nicht einprägen können oder sich häufig nicht mehr an die vor langer Zeit eingeprägten Informationen erinnern können.
Bevor Sie persönlich wieder einmal mit Ihrem Gedächtnis hadern, sollten Sie darüber nachdenken,
Wie gut soll denn Ihr Gedächtnis sein?
Ihre Ansprüche an Ihr Gedächtnis hängen wahrscheinlich davon ab, womit Sie seine Leistungen vergleichen.
Vergleichen Sie die Mächtigkeit Ihres Gedächtnisses zum Beispiel mit dem Inhalt eines Rechtschreibe-Dudens oder mit dem Inhalt eines mehrbändigen Lexikons oder mit der Kapazität einer Festplatte? Falls ja: Dann könnten Sie Ihre körperlichen Möglichkeiten der Fortbewegung auch mit den technischen Möglichkeiten eines Mofas, eines Formel-1-Renwagens oder eines Hubschraubers vergleichen …
Vergleichen Sie Ihr Gedächtnis mit dem besonders guten Gedächtnis eines Bekannten oder eines Gedächtniskünstlers, der bei 'Wetten-dass' aufgetreten ist. Falls ja: Ihr eigenes Gedächtnis ist wahrscheinlich genau so gut!
Vergleichen Sie Ihre aktuelle Gedächtnisfähigkeit mit der, die Ihnen als Kind zur Verfügung stand? Falls ja: Ihr heutiges Gedächtnis ist in weiten Teilbereichen sogar mächtiger als damals!
Praktizieren auch Sie für Ihr Gedächtnis 'das Prinzip der sich selbst erfüllenden Prophezeiung'?
Sofern Sie immer wieder einmal feststellen mussten, dass Sie wichtige Telefonnummern, Namen der für Sie wichtigen Gesprächspartner oder Fakten aus Ihrer beruflichen Tätigkeit 'vergessen' hatten, dann ist es ziemlich normal, dass Sie zunehmend an Ihrer Gedächtnisfähigkeit zweifeln. Und dadurch könnten Sie eine innere Einstimmung aufgebaut haben nach dem Muster: "Ich kann mir keine Zahlen merken." oder "Ich habe ein schlechtes Namensgedächtnis."
Eine wahre Begebenheit: Ein Apotheker wollte einem seiner Kunden die Telefonnummer einer Therapeutin aus der Umgebung aufschreiben. Als der Kunde meinte, das sei nicht nötig, er könne sich die Telefonnummer 'auch so' merken, war der Apotheker verblüfft: So etwas würde bei ihm "keine drei Meter weit reichen!" - Wer eine solche destruktive Einstellung gegenüber seinem Gedächtnis hat, vergibt von vornherein die Chance auf entsprechende Erfolgserlebnisse. - Bei der Telefonnummer handelte es sich übrigens um die Zahlenkombination 6 33 39! …
Füttern Sie Ihr Gedächtnis überhaupt mit den betreffenden Informationen?
Selbst wenn einer Ihrer Gesprächspartner ein 'normales' Wort nicht deutlich gut ausgesprochen hat, können Sie es aus den übrigen Wörtern des Satzes schlussfolgern und deshalb auch den Gesamtinhalt verstehen.
Sofern Ihr Gesprächspartner bei der gegenseitigen Vorstellung jedoch seinen Namen nicht deutlich genug ausspricht und Sie dann auch nicht nachfragen, haben Sie keine Möglichkeit, den Namen aus dem Sinnzusammenhang heraus zu kombinieren. Dann brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn Sie sich kurze Zeit später nicht mehr an seinen Namen 'erinnern' können: Sie hatten den Namen zuvor überhaupt nicht an Ihr Gedächtnis weitergegeben.
Eine ähnliche Situation ergibt sich für Ihr Gedächtnis, falls Sie während Ihres Tagesablaufes nur kurz den flüchtigen Gedanken haben, in ein paar Stunden oder einige Tage später etwas Bestimmtes zu erledigen.
Vor ein paar Jahrzehnten hatten sich die Menschen in einer solchen Situation den berühmten 'Knoten ins Taschentuch' gemacht. Das war eine körperliche und gedankliche Aktion, die allein schon deshalb eine gute Erinnerungsspur hinterließ, weil sie bewusst geschah und damit das Gedächtnis aktivierte. Der Knoten im Taschentuch hatte zudem den Vorteil, dass er immer wieder einmal bemerkt wurde. Dadurch wurde die beabsichtigte Aktivität erneut ins Bewusstsein gerufen und gleichzeitig im Gedächtnis aktiviert.
Funktioniert Ihr Gedächtnis während eines hektischen Arbeitstages nur ungenügend?
Extrembeispiel A:
Stellen Sie sich bitte Ihre Aufregung vor, falls Sie in einen Verkehrsunfall verwickelt würden und sich in dieser Situation das Kfz-Kennzeichen des Unfallgegners merken wollten, der Fahrerflucht begeht.
Ganz allgemein: In Stress-Situationen ist es - im wahrsten Sinne des Wortes - natürlich, dass Ihr Gedächtnis neue Informationen nicht gut aufnehmen kann.
Extrembeispiel B:
Stellen Sie sich bitte vor, Sie gehen gut vorbereitet in eine Prüfung, haben dann aber einen Black-out, weil Ihnen bestimmte Prüfungsumstände Furcht einflößen.
Ganz allgemein: In Stress-Situationen ist es - im wahrsten Sinne des Wortes - natürlich, dass Ihr Gedächtnis selbst die zuvor gut eingespeicherten Informationen nicht mehr zuverlässig wiedergeben kann.
Um es einfach zu formulieren und ohne die biologische Begründung darzulegen: "Stress macht dumm!" - Das hat nichts mit Ihrer üblichen Gedächtnisfähigkeit zu tun.
Hat Ihr Gedächtnis hin und wieder Aussetzer?
Ein Kind geht mit seinem Gedächtnis noch ganz unbekümmert um: Wenn der Vierjährige sich nicht mehr an den Namen seines Spielkameraden im Sandkasten erinnern kann, dann fragt er eben seine Mama.
Als Erwachsener nehmen Sie Ihre Gedächtnisleistungen viel bewusster wahr, allerdings meist nur dann, wenn Ihr Gedächtnis Sie einmal im Stich gelassen hat. Alles Andere ist so selbstverständlich wie das Funktionieren Ihres übrigen Körpers: Die großartigen Fähigkeiten zum Beispiel Ihres Daumens bemerken Sie auch erst dann, wenn Sie ihn eine Zeitlang wegen einer Verletzung nicht mehr nutzen können.
Ihre Gedächtnis-'Aussetzer' sind in der Masse Ihrer Gedächtnis-Leistungen im Normalfall ganz gering. An manche zunächst nicht abrufbaren Informationen erinnern Sie sich später doch noch; sie waren also gar nicht aus Ihrem Gedächtnis herausgefallen, sondern 'Sie selbst' waren nicht in der Lage, diese Informationen aus Ihrem Gedächtnis abzurufen.
Andere Informationen sind unter Umständen tatsächlich nicht mehr erinnerbar. Der Grund hierfür wird sein, dass Ihr Gedächtnis solche Informationen automatisch aussortierte, weil sie schon lange Zeit nicht mehr gebraucht wurden und es hierfür offenbar auch in der Zukunft keine Verwendung mehr zu geben schien. - Auch hierfür gibt es Parallelen: Haben Sie nicht schon einmal einen Gegenstand bewusst entsorgt, aber ein paar Tage später hätten Sie ihn doch noch gut gebrauchen können?
Scheinen Ihre Gedächtnisreserven inzwischen ausgeschöpft zu sein?
Ihr Gedächtnis funktioniert nicht wie ein Kübel, der irgendwann einmal voll ist und in den dann nichts Weiteres mehr hinein passt.
Ihr Gedächtnis funktioniert eher wie ein Klettenball, bei dem jede einzelne Klettenkugel eine zu erinnernde Information darstellt. Je größer Ihr 'Klettenball im Kopf' inzwischen geworden ist, desto mehr zusätzliche Kletten / Informationen können Sie daran festmachen. - Mit anderen Worten: 'Je mehr Sie bereits wissen, desto leichter können Sie neue Informationen aufnehmen!
Was erleben Sie innerhalb eines Gedächtnistrainings?
Innerhalb eines Gedächtnistrainings werden hauptsächlich zwei Grundprinzipien vorgestellt und trainiert:
Mit Hilfe der beiden Grundprinzipien ist es Ihnen zum Beispiel möglich, ein - am besten von Ihnen selbst vorbereitetes - Referat frei vorzutragen, also sogar ohne Spickzettel. Schon 'Spickzettel-Vorträge' sind für die Zuhörer meist viel interessanter und angenehmer als 'reine Rede-Manuskript-Vorlesungen'; frei vorgetragenen Reden jedoch faszinieren!
Auf den beiden Grundprinzipien bauen mehrere Varianten auf, die es Ihnen erleichtern, sich auch spezielle Informationen leichter einzuprägen. Zu den in der Alltagspraxis besonders nützlichen Gedächtnisinhalten gehören insbesondere Namen, Vokabeln und Zahlen.
Je besser Sie die beiden Grundprinzipien beherrschen, desto leichter können Sie sich die für Sie persönlich wichtigen Dinge einprägen / lernen und desto zuverlässiger können Sie sie auch wieder aus Ihrem Gedächtnis abrufen.
Ist 'verstehendes Lernen' nicht sinnvoller als 'kreativ-bildhaft-verknüpfendes Denken'?
Eine Schulweisheit lautet: "Kapieren statt Pauken!" Diese Aussage ist grundsätzlich richtig: Das beste Lernen / Einprägen geschieht durch Verstehen der Zusammenhänge, und 'Pauken' ist wirklich das 'Allerletzte'!
Allerdings reicht Kapieren ('verstehendes Lernen / Einprägen') häufig nicht aus:
Die obige Schulweisheit ist also einerseits zutreffend, andererseits in zweifacher Weise irreführend; denn sie suggeriert,
Nutzt Ihnen ein Gedächtnistraining?
Die Teilnahme an einem Gedächtnistraining ist für Sie sinnvoll, sofern Sie sowieso schon über ein gutes Gedächtnis verfügen; denn durch ein Training des bewussten gedächtnis-freundlichen Denkens werden Sie noch bessere Gedächtnisleistungen erzielen als schon zuvor. - 'Gedächtnis' kommt übrigens von 'gedacht'.
Ein Training zur Förderung der Gedächtnisleistungen ist für Sie besonders wertvoll, sofern Sie bislang geglaubt hatten, dass Sie nur über ein schlechtes Gedächtnis verfügen. Denn innerhalb eines solchen Trainings werden Sie Erfolgserlebnisse erzielen, an die Sie zuvor nicht einmal im Traum zu denken wagten. Das verändert Ihre innere Einstellung; Sie kehren 'das Prinzip der sich selbst erfüllenden Prophezeiung' ins Positive um! Darüber lernen auch Sie, mehr gedächtnis-freundlich zu denken.
Welche Leistungsfähigkeit ein Gedächtnistraining im Extremfall haben kann, können Sie an der Beschreibung eines meiner Spezialtrainings erkennen: memoHistory
Für Sie zusammengefasst: Fünf wichtige Aussagen
Bitte merken Sie sich das!
Reinhold Vogt Lerntechnik- / Gedächtnistrainer
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